Der Cocktail

Pain in the Brain-Quatermain

Geschmack:

aromatisch

Zutaten:
  • 6 cl Kaffeelikör (Kahlúa, 20% Vol.)
  • 4 cl Absinth (55% Vol.)
  • 6-8 cl Sahne
  • Strohhalme (oder ausgehöhlte Knochen, bevorzugt Elle oder Beuge)
  • Eiswürfel und Crushed Eis
Zubereitung:

Für prächtigen Pain kommen knochenharte Eiswürfel zum Einsatz, gerne schön scharfkantig, nachgerade spitzhackig splitterig serviert. Wer lange durchhalten will, besorgt sich einen speziellen Tumbler (stabiles Panzerglas, erhältlich in gut sortierten Waffengeschäften, oder Sigmar Gabriel fragen). Und jetzt? Absinth. So heisst die Höllenqualen- und Höhlenerprobte Wunderwaffe gegen Hohlraum-Traumata. Und das wirklich Gemeine dabei? Kaffeelikör. Der hält einen dauerhaft im Wachkoma, auch wenn der Absinth schon längst das Hirn zermartert hat. Echt fies, aber nach der aktuell gütigen Genfer Cocktail-Konvention und nach intensiver SchleFaZ-Erforschung und – Barmann-Ehrenwort – gänzlich genehmigungsfrei genießbar. Etwas Sahne im Geschoß sorgt übrigens noch für die hilfreiche Anlage lastspendender Langzeit-Depots im ganzen Körper. Etwaige Gewichts-Tsunamis lassen sich in diesem besonderen Fall dann tatsächlich mit sehr schweren Knochen ganz einfach dem leichtfertig gläubigen Lebenspartner erklären.

Dekoration:

Für das perfekte Schädeltag-Feeling und wirksame Wunderwaffe gegen Hohlraum-Traumata in der Runzelrübe scharfkantige Strohhalme aus ausgehöhlten Knochen (bevorzugt Elle oder Beuge) heimwerklich herstellen und als Trinkhilfe nutzen. Den Drink mit Schokostreuseln kampfeslustig in Tarnfarben pigmentieren.